Mobilfunknetzbetreiber kündigen UMTS-Abschaltung an

Der Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G) wird von den drei großen Providern Telekom, Vodafone und Telefónica in naher Zukunft abgeschaltet. Bestehen bleiben die Standards GSM (2G) und LTE (4G).

Ein konkretes Datum wurde am 14.05.2020 bereits genannt: Vodafone will sein 3G-Mobilfunknetz (UMTS) in Deutschland Ende Juni 2021 abschalten. Auch die Telekom will bis Ende 2021 endgültig auf LTE umstellen. Telefónica will bis spätestens 2022 sukzessive das 3G-Netz zurückfahren, um das frei werdende Frequenzspektrum für neuere Technologien wie LTE und 5G zu nutzen.

Kunden, die bisher nur 3G-Verträge hatten, werden auf LTE (4G) umsteigen müssen oder für Telefonate auf das 2G-GSM-Netz zurückgreifen. Dieses werde weiterhin aktiv bleiben – es wird unter anderem für die Kommunikation zwischen Maschinen genutzt.

Weitere Informationen: https://www.teltarif.de/telekom-umts-abschaltung/news/80601.html

 

Kosten der Rufnummernportierung

Die Mitnahme einer Rufnummer zu einem anderen Anbieter verursacht grundsätzlich Kosten, welche dem Endkunden in Rechnung gestellt werden können. Die Bundesnetzagentur ist befugt, die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zur Höhe dieser Kosten zu überprüfen.

Kosten für die Portierung einer Mobilfunkrufnummer

Für die Mitnahme einer Mobilfunkrufnummer darf ein Anbieter ab dem 20. April 2020 nur noch einen Betrag in Höhe von maximal 6,82 Euro (brutto) verlangen. Dies hat die Beschlusskammer 2 der Bundesnetzagentur am 20. April 2020 entschieden.

Sollte Ihr Anbieter ab dem 20. April 2020 einen höheren Betrag als 6,82 Euro für die Mitnahme einer Mobilfunkrufnummer verlangen, wenden Sie sich unter Hinweis auf die Entscheidungen der Bundenetzagentur bitte nochmals an Ihren Anbieter. Sollte Ihr Anbieter dennoch weiterhin an einer höheren Entgeltforderung festhalten, zeigen Sie dies der Bundesnetzagentur bitte an. Nutzen Sie bitte dafür das nachstehende Kontaktformular „Fachanfrage Anbieterwechsel“. Reichen Sie bitte auch die Rechnung ein.

 

Aktuelle Verfügbarkeit unterschiedlicher Apple Geräte (Stand 18.03.2020)

Da es aktuell oftmals zu Engpässen bei der Auslieferung von iPhones kommt, möchten wir Ihnen einen generellen Überblick verschaffen, wo weiterhin absehbar mit Engpässen zu rechnen ist und wo sich die Lage perspektivisch entspannt. Bitte beachten Sie aber, dass es aufgrund des Corona-Virus und des damit verbundenen Produktionsstopps für viele Geräte aktuell äußerst schwierig ist valide Aussagen zur Verfügbarkeit in den kommenden Wochen zu treffen. Die Carrier sind im engen Austausch mit Apple und wir hoffen, Sie bereits kommende Woche mit weiteren Infos versorgen zu können.

Geräte, bei denen es zu Lieferengpässen und Verkaufsstopp kommt:

iPhone 8, iPhone XS 64GB, iPhone XS 256GB Schwarz, iPhone 11, iPhone 11 Pro

Gute Verfügbarkeit am Lager für die kommenden Wochen

iPad / Watch, iPhone 7 / XR

Sprechen Sie uns gerne an, wir informieren Sie gerne über den aktuellen Stand und schauen, was wir für eine zügige Lieferung tun können.

 

Unser Partner vodafone informiert:
Die Lieferzeiten für Samsung Enterprise Edition Smartphones betragen 4-6 Wochen

Die Modelle Samsung Galaxy S20 EE 4G, S10 EE, A40 EE und A50 EE sind nur in kleinen Stückzahlen auf Lager verfügbar. Daher gelten die auf der Listenpreisseite angegebenen Lieferzeiten nur für Einzelbestellungen. Größere Bestellungen werden direkt bei Samsung abgerufen und haben eine Lieferzeit von 4-6 Wochen.

Im Gegensatz dazu ist das Samsung XCover4s, das nur als Enterprise Edition verfügbar ist, in größeren Mengen auf Lager verfügbar, so dass hier im Normalfall auch größere Bestellungen direkt ausgeliefert werden können.

 

 

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Wie steht's mit 5G?

Vom 19. März 2019 bis zum 12. Juni 2019 wurden die Frequenzen in Form einer offenen aufsteigenden simultanen Mehrrundenauktion in den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz versteigert. Zu der Auktion zugelassen waren die Unternehmen Drillisch Netz AG, Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH und die Vodafone GmbH. Alle Bieter haben erfolgreich auf Spektrum geboten. Die Auktion endetet nach 497 Runden bei 6.549.651.000 €. (Quelle: Bundesnetzagentur) Das neue 5G Netz verspricht im Gegensatz zum bisher genutzten LTE und UMTS erweiterte Einsatzmöglichkeiten durch geringe Latenzen, hohe Bandbreiten und geringen Energiebedarf - insbesondere für die Bereiche IoT und M2M-Kommunikation. Von Durchstarten kann derzeit aber noch nicht die Rede sein. Zwar kann 5G mit NR-Standard (New-Radio) genutzt werden, das bringt aber lediglich höhere Datenraten als sie mit LTE möglich sind. Die weiteren Benefits lassen sich derzeit noch nicht vollständig auskosten. Verträge können Kunden derzeit bei Vodafone und Telekom abschließen, die aktuelle 5G-fähige Tarife anbieten. Voraussetzung ist ein passendes 5G-Mobilfunk-Endgerät und Sendemasten in der Nähe. Der Ausbau ist allerdings Stand September 2019 noch nicht flächendeckend gegeben. Mehr Informationen zur Frequenzvergabe finden bieten die Seiten der Bundesnetzagentur.

Zur Bundesnetzagentur

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iPhone Modelle nach Patentklage Qualcomm vs. Apple

Im Urteil vom 20.12.2018 in einer der Patentklagen zwischen Qualcomm und Apple, wurde Apple der Verkauf vom iPhone 7, 7 Plus, 8, 8 Plus und X in Deutschland untersagt. Apple hat daraufhin in den eigenen Stores den Verkauf der o.g. Geräte gestoppt. Das Verkaufsverbot richtet sich allerdings nicht gegen andere Vertriebspartner im deutschen Markt.